2. Spieltag Tipsport Extraliga: HC VERVA Litvínov vs. Bílí Tygři Liberec 2:0 (0:0, 1:0, 1:0)

HC VERVA Litvínov: Petrásek (Kantor) – Sörvik, Dietz, Gula, Kubát (A), K. Pilař, Baránek, L. Doudera – Jánský, V. Hübl (A), F. Lukeš – Nicholls, M. Hanzl, J. Černý – M. Hořava, Gerhát, Trávníček (C) – Jurčík, Válek, J. Doležal.

Bílí Tygři Liberec: Will (Stezka) – Ševc (C), Pyrochta, Šmíd (A), Plutnar, Jánošík, Derner, Mojžíš – L. Krenželok, P. Jelínek (A), Lakatoš – Ordoš, Bulíř, Bakoš – Bartovič, Jašek, J. Stránský – Špaček, Vantuch, Hrabík.

Torschützen: 31. Jánský (V. Hübl), 44. Trávníček (Nicholls, M. Hanzl) Schiedsrichter: Petružálek, Hodek – Lhotský, Rozlílek. Strafen: 8:14. Ausnutzung: 2:0. Unterzahltore: 0:0. Zuschauer: 5.465. Torschüsse: 29:29. Spielstände: 2:0. Spieler des Spiels: Michael Petrásek (HC VERVA Litvínov) - Roman Will (Bílí Tygři Liberec).

Spielbericht

Die Partie nahm von Beginn an Fahrt auf. Beide Teams versuchten, sich mit aggressivem Forechecking einen Vorteil zu erarbeiten. Aufgrund dieser beiden Spielweisen entwickelte sich ein technisch etwas unsauberes Spiel. Die erste gute Chance hatten die Gäste aus Liberec. Auf Zuspiel von Lakatoš stand Jelínek frei vor dem Tor der Hausherren, konnte den Puck aber nicht in diesem unterbringen. Auf der Gegenseite hatten die Gastgeber bei einem zwei auf eins Gegenkonter ihre erste verheißungsvolle Aktion. Die besseren Möglichkeiten hatten aber die Weißen Tiger. So wie durch Dominik Lakatoš kurz vor Ablauf der ersten zwanzig Minuten, als er alleine durch war. Im Allgemeinen war es eine bis dato sehr nicklige Begegnung, mit vielen Strafzeiten auf beiden Seiten. Tore sollte es im ersten Drittel keine geben.

Im zweiten Drittel hatten die Gastgeber den deutlich besseren Start. Zunächst hatte Černý eine freie Schussgelegenheit, wobei Roman Will im Tor der Jeschkenstädter alles aufbieten musste. Danach war Will bereits geschlagen, doch das Aluminium verhinderte den Gegentreffer. Litvínov wurde stärker, geschuldet auch durch zu viele Strafzeiten der Weißen Tiger. So wie in der 31. Spielminute, als Peter Jánský von der blauen Linie alleine auf das Tor zulaufen konnte und eiskalt verwandelte. Liberec wollte sofort zurückschlagen, was jedoch nicht gelang. Beste Gelegenheiten, wie durch Jelínek oder Ordoš wurden nicht genutzt. Auf der anderen Seite klatschte der Puck zum zweiten Mal an die Latte, wodurch Liberec noch am Leben blieb. Alles in allem verdienten sich die heimischen Erzgebirgler die knappe Führung nach vierzig Minuten und wollten den Vorsprung im Schlussdrittel nicht mehr aus der Hand geben.

Die Gäste aus der Jeschkenstadt machten sich weiterhin das Leben selbst schwer. Strafzeit auf Strafzeit gab es und die logische Konsequenz war der zweite Gegentreffer. Wieder in Überzahl agierend, bediente Nicholls seinen Sturmpartner Michal Trávníček, der wenig Mühe hatte zu vollenden. Liberec musste nun einen Rückstand von zwei Toren aufholen, was letztlich nicht gelang. Ohne Disziplin ist es schwer, in der Fremde etwas Zählbares zu holen. Litvínov schaukelte den Vorsprung sicher über die reguläre Spielzeit und ließ die drei Punkte im Erzgebirge.