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Weiter ohne Tore und Punkte in der Fremde

O l o m o u c - Auch im zweiten Auswärtsspiel der noch jungen Saison gab es für die Weißen Tiger keine Tore sowie Punkte. Nach einem torlosen ersten Drittel verschliefen die Jeschkenstädter den Beginn des mittleren Durchgangs. Im letzten Spielabschnitt ging die Anfangsphase wieder an die Hausherren, welche in der Schlussphase den Deckel auf diese Partie setzten.

4. Spieltag Tipsport Extraliga: HC Olomouc vs. Bílí Tygři Liberec 3:0 (0:0, 1:0, 2:0)

HC Olomouc: Konrád (Falter) – Dujsík, J. Galvas, L. Galvas, Ondrušek, Škůrek, Vyrůbalík (C), Houdek – Laš, J. Knotek, Buc – Eberle, R. Vlach, Burian – Herman, Holec, Skladaný – Jergl, Strapáč.

Bílí Tygři Liberec: Will (Stezka) – Derner, Ševc, Šmíd, Pyrochta, Mojžíš, Jánošík – L. Krenželok, P. Jelínek, Lakatoš – Ordoš, Bulíř, Bakoš – Bartovič, Jašek, J. Stránský – D. Špaček, Vantuch.

Torschützen: 21. Laš (J. Knotek), 42. Holec (Skladaný), 60. Burian (Ondrušek). Schiedsrichter: Mrkva, Kika – Gebauer, Lederer. Strafen: 4:5. Ausnutzung: 1:0. Unterzahltore: 0:0. Zuschauer: 3.721. Torschüsse: 18:23. Spielstände: 3:0. Spieler des Spiels: Branislav Konrád (HC Olomouc) – Dominik Lakatoš (Bílí Tygři Liberec).

Spielbericht

Liberec startete gut in dieses Auswärtsspiel. Bereits in der Anfangsphase hatten die Gäste eine große Chance zum Führungstreffer. Verteidiger Adam Jánošík wurde bei einem Alleingang gefoult, konnte den anschließenden Penalty aber nicht verwandeln. Nach der druckvollen Anfangsphase kamen die Hausherren besser in die Partie. Es entwickelte sich eine kämpferisch geführte Begegnung, mit wenigen Höhepunkten. Somit war es auch nicht verwunderlich, dass der erste Spielabschnitt torlos endete.

Im Mitteldrittel startete Olomouc wie die Feuerwehr. Liberec schien mit Kopf und Beinen noch in der Kabine, da brachte Marek Laš die heimischen Mähren in Führung. Die Weißen Tiger schienen anschließend wie gelähmt. Etwas aus dem Nichts hatte Petr Jelínek nach 27 gespielten Minuten auf einmal die Riesenchance zum Ausgleich. Mit einem Rückhandschuss konnte er Goalie Konrád aber nicht überwinden. Anschließend fingen beide Teams an, sich abermals zu neutralisieren. Erst in der Schlussphase erhöhten die Jeschkenstädter den Druck. Konrád blieb jedoch sicher und hielt den knappen Vorsprung fest.

Man hätte denken sollen, die Weißen Tiger würden aus bereits gemachten Fehlern lernen, doch weit gefehlt. Wie im zweiten Drittel verschliefen die Raubkatzen auch den Beginn des Schlussabschnittes. Diesmal dauerte es 66 Sekunden, da lag der Puck zum zweiten Mal hinter Goalie Will. Auf Zuspiel von Skladaný überlief Miroslav Holec seinen Gegenspieler und verwandelte mit etwas Glück zum 2:0 für die Gastgeber. Dieser Zwischenstand spielte den Olomoucer Hähnen natürlich in die Karten, welche in der 50. Spielminute noch von der Disziplinlosigkeit des Liberecer Kapitäns Ševc profitierten. Nach unnötigem Foul an Torschütze Holec gab es eine fünfminütige Strafzeit für den Verteidiger. Die Zeit wurde von den Gastgebern clever heruntergespielt, die in der letzten Spielminute mit Vilém Burian per abgefälschten Schuss den Schlusspunkt setzten.

Trainerstimmen

Zdeněk Moták (HC Olomouc): „Wenn wir erfolgreich sein wollen, dann müssen wir genauso spielen. Es war wichtig, dass es uns gelang, zu Beginn der Drittel Tore zu schießen. Wenn ich einen Spieler herausheben sollte, dann wäre das Braňo Konrád, der uns ein sicherer Rückhalt war."

Filip Pešán (Bílí Tygři Liberec): „Wir hatten einen guten Start in das Spiel und es gab eine Reihe von Situation, die mit einem Tor für uns hätten enden können. Doch die Heimmannschaft holte sich in der ersten Hälfte des ersten Drittels verloren gegangenes Vertrauen zurück, während wir unsere Durchschlagskraft verloren. Olomouc war disziplinierter und hat sich den Sieg in meinen Augen verdient.“

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