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1:0 Auswärtssieg in Pardubice und Ausbau der Tabellenführung

P a r d u b i c e - Die Auswärtsaufgabe in Pardubice war ein hartes Stück Arbeit. Im ersten Drittel gingen die Gäste aus Liberec durch Valský in Führung. Zu dieser Zeit ahnte noch niemand, dass es der einzige Treffer des Abends bleiben sollte. Pardubice verkaufte sich über die gesamte Spielzeit sehr teuer, doch vor allem im mittleren Spielabschnitt scheiterten die Hausherren mit zwei Aluminiumtreffern sowie weiteren ausgelassenen Chancen an der eigenen Produktivität. Liberec brachte den knappen Vorsprung aus dem Anfangsdrittel über die reguläre Spielzeit und schraubte die Tabellenführung aufgrund der Niederlage von Třinec auf vier Punkte nach oben.

41. Spieltag Tipsport Extraliga: HC Dynamo Pardubice vs. Bílí Tygři Liberec 0:1 (0:1, 0:0, 0:0)

HC Dynamo Pardubice: Kacetl (Klouček) – Holland, Eklund, Schaus, Mikuš, Cardwell, Budík, J. Zdráhal – Hovorka, J. Kloz, Rolinek – Dušek, Ihnačák, Machala – L. Horký, Mandát, Perret – Koffer, Marosz, Poulíček.

Bílí Tygři Liberec: Will (Schwarz) – Stříteský, Derner, T. Hanousek, Šmíd, Doherty, Kolmann, Maier – Lenc, L. Hudáček, Birner – Valský, Filippi, M. Kvapil – Ordoš, P. Jelínek, L. Krenželok – Lakatoš, Redenbach, J. Vlach.

Torschützen: 12. Valský (Filippi, Šmíd). Schiedsrichter: Petružálek, Pešina – Kis, Rampír. Strafen: 1:4. Ausnutzung: 0:0. Unterzahltore: 0:0. Zuschauer: 7.091. Torschüsse: 21:24. Spielstände: 0:1. Spieler des Spiels: Oscar Daniel Eklund (HC Dynamo Pardubice) – Ladislav Šmíd (Bílí Tygři Liberec).

Spielbericht

Die Anfangsphase dieser Partie wurde von beiden Mannschaften eher verhalten geführt. Liberec brauchte einige Zeit, um in dieses Spiel zu finden. Pardubice störte die Weißen Tiger früh und ließ den Jeschkenstädtern kaum Platz zur Entfaltung. Erst nach der ersten Werbeunterbrechung kamen die Raubkatzen besser rein. Die erste große Chance hatte dabei Hudáček auf Zuspiel von Lenc, doch Kacetl im Tor der Hausherren parierte gut. Wenige Augenblicke später war der Dynamo-Goalie jedoch geschlagen. Filippi lief relativ unbedrängt in das Drittel von Pardubice und bediente per Querpass den mitgelaufenen Jakub Valský . Der Mann mit der Maske hatte leichtes Spiel, indem er den Puck wunderbar über die Schulter des Torstehers im Netz unterbrachte. Pardubice bemühte sich bis zur Drittelpause um den Ausgleich, doch die Gastgeber waren in ihren Mitteln stark limitiert. Liberec war technisch sowie in Sachen Schnelligkeit die bessere Mannschaft und verdiente sich die Führung nach den ersten zwanzig Minuten.

Im Mitteldrittel hatten die Gäste aus Liberec eine weitere gute Möglichkeit. Zunächst konnte das erste Überzahlspiel nicht genutzt werden, doch bei Fünf gegen Fünf durften der Rückkehrer Lakatoš sowie Redenbach einen Zwei-auf-Eins Konter laufen. Erstgenannter probierte es selbst, fand in Kacetl jedoch seinen Meister. Pardubice wirkte in diesem zweiten Drittel nun gefährlicher. Mit einem Spieler mehr auf dem Eis verzog Mandát nur knapp. Zudem traf Marosz nur den Pfosten. Dynamo verdiente sich nun durchaus den Ausgleich, doch das Glück stand den Gästen beiseite. Sechs Minuten vor der zweiten Pausensirene schnauften die Liberecer ein zweites Mal tief durch, denn wiederum rettete der Pfosten. Diesmal war es Pardubice-Stürmer Ihnačák, der eine Großchance nicht verwerten konnte. Das Problem Dynamos in der bisherigen Saison - die ausbleibende Produktivität - zeigte sich auch am heutigen Tag. Kurz vor der Drittelpause klatschte dann auch auf der Gegenseite das Streitobjekt an den Pfosten. Hudáček hatte bei seiner freistehenden Direktabnahme Pech. Demnach blieb es beim knappen Vorsprung zugunsten der Weißen Tiger.

Im Schlussdrittel merkte man den Hausherren den Willen an, an diesem Abend für eine Überraschung sorgen zu wollen. Das gab Liberec aufgrund offensiv eingestellter Dynamos Platz zum Kontern. Einen dieser Gegenangriffe verpasste Kapitän Jelínek zu nutzen, der bei einem Zwei-gegen-Eins den Puck nach Zuspiel von Ordoš knapp neben den Kasten setzte. Die Zeit lief nun zugunsten der Weißen Tiger. Goalie Will stand in allen brenzligen Situationen seinen Mann. Pardubice rannte unaufhörlich an, doch die Defensive der Liberecer fing den Druck der Heimmannschaft gut ab. Eine heiße Schlussphase überstanden die Jeschkenstädter letztlich auch schadlos. Pardubice nahm den Goalie für einen zusätzlichen Stürmer vom Eis, wobei Liberec-Stürmer Lakatoš das leere Tor nicht traf. Am Ende war diese ausgelassene Gelegenheit nebensächlich, denn die drei Punkte wanderten auf das Konto der Nordböhmen.

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