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Der Kampf um den Masaryk-Pokal ist eröffnet, denn Liberec steht im Finale

B r n o - Es ist geschafft! Liberec zieht nach einem 3:1 Erfolg in Mähren in das Finale der Generali Play-offs ein. Bereits in der 3. Spielminute gingen die Gäste aus der Jeschkenstadt durch den Treffer von Redenbach in Führung. Brno schlug in den letzten Sekunden des ersten Drittels durch Zaťovič zurück. Liberec ließ sich aber nicht vom Weg abbringen. Ordoš brachte die Weißen Tiger nur anderthalb Minuten nach Beginn des Mitteldrittels wieder in Führung. Danach waren Nerven und Ausdauer gefragt. Brno kämpfte erbittert um den Ausgleich, doch er fiel nicht. Mit einem Empty-Net-Treffer machte Filippi letztlich alles klar und ebnete den Weg für seine Weißen Tiger in das Finale.

6. Spiel Halbfinale Generali Play-offs: HC Kometa Brno vs. Bílí Tygři Liberec 1:3 (1:1, 0:1, 0:1)

HC Kometa Brno: Čiliak (Vejmelka) – Baranka, O. Němec, Gulaši, Z. Michálek, Malec, Bartejs, Barinka – Zaťovič, P. Holík, Mueller – Plášek ml., M. Erat, Orsava – Mallet, Kusko, P. Kratochvíl – Dočekal, L. Čermák (C), Vondráček.

Bílí Tygři Liberec: Will (Schwarz) – Derner, Kolmann, Šmíd, T. Hanousek, Ševc, Havlín, Doherty – Birner, L. Hudáček, Ordoš – M. Kvapil, Filippi, Lenc – L. Krenželok, P. Jelínek (C), M. Zachar – J. Vlach, Redenbach, Lakatoš.

Torschützen: 20. Zaťovič (O. Němec) – 3. Redenbach (J. Vlach, Ševc), 22. Ordoš (L. Hudáček), 59. Filippi (Lenc). Schiedsrichter: Hejduk, Jeřábek – Hynek, Zíka. Strafen: 5:4. Ausnutzung: 0:0. Unterzahltore: 0:0. Zuschauer: 7.700 (ausverkauft). Torschüsse: 23:22. Spielstände: 0:1, 1:1, 1:3. Spieler des Spiels: Marek Čiliak (HC Kometa Brno) – Roman Will (Bílí Tygři Liberec). Endstand in der Serie: 2:4.

Spielbericht

Die Partie begann mit hohem Tempo. Bereits zu Beginn hatten die Hausherren durch Plášek eine gute Chance, doch Liberec war effektiver. Mit dem ersten guten Angriff erzielte Tyler Redenbach bei einem Zwei-auf-Eins Angriff die Führung für seine Weißen Tiger. Nach sieben gespielten Minuten hatten die Jeschkenstädter bereits den zweiten Torschrei auf den Lippen, als Kometa-Goalie Čiliak bereits geschlagen war, doch sein Verteidiger Gulaši noch im letzten Moment den Puck von der Torlinie schlug. Kometa war um eine Antwort nach dem frühen Gegentreffer bemüht, doch man tat sich schwer gegen die gut organisierte Verteidigung der Gäste. Liberec schien demnach mit der Führung in die Drittelpause zu gehen, doch Brno hatte etwas dagegen. Sechs Sekunden vor der Pausensirene bediente Němec seinen Mitspieler Martin Zaťovič auf der rechten Seite, der eiskalt zum Ausgleich einnetzte.

Kurz nach Wiederbeginn schlugen die Jeschkenstädter jedoch wieder zurück. In der Umkleidekabine gingen die Tiger-Köpfe trotz des abermaligen späten Gegentreffers kurz vor der ersten Drittelpause nicht nach unten. Die Reaktion folgte nur anderthalb Minuten nach Wiederbeginn, als Jan Ordoš erfolgreich war. Nur kurze Augenblicke später hätten die Weißen Tiger sogar auf zwei Tore erhöhen können, aber Ordoš schlug in einer verheißungsvollen Szene über den Puck. Nach einer halben Stunde forcierte Kometa etwas das Tempo und kam durch Plášek zu einer guten Gelegenheit. Will im Tor der Liberecer parierte jedoch stark. Die Hausherren drängten auf den Ausgleich, doch auch Mueller schaffte es nicht, den gut aufgelegten Torhüter der Weißen Tiger zu überwinden. Somit blieb es bei der knappen Führung von einem Tor zugunsten der Gäste und ein nervenaufreibendes Schlussdrittel stand bevor.

Kometa ging sehr aktiv in die letzten zwanzig Minuten der regulären Spielzeit. Bereits in der Anfangsphase hatte Mueller die Möglichkeit zum 2:2. Unmittelbar nach dieser Szene brannte es wieder vor dem Gehäuse der Weißen Tiger, doch Will stand seinen Mann und ließ keinen Gegentreffer zu. Liberec lauerte auf Konter, wie durch Ordoš, der an Čiliak scheiterte. Brno kämpfte weiter erbittert um den so wichtigen Ausgleich. Liberec behielt trotz des ständigen Drucks die Ruhe und kämpfte fantastisch. Selbst in Unterzahl waren die Kometen gefährlich, als Bartejs zu einer guten Möglichkeit kam. In den Schlussminuten zogen die Hausherren den letzten Joker und ersetzten Goalie Čiliak gegen einen sechsten Feldspieler. Das wussten die Weißen Tiger auszunutzen, denn Tomáš Filippi traf zum spielentscheidenden dritten Treffer per Empty-Net-Goal. Dadurch zogen die Jeschkenstädter nach einer hart umkämpften Halbfinalserie in das Finale der Generali Play-offs ein!

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