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Die Achterbahnfahrt geht weiter und wieder schnappen sich die Weißen Tiger zwei Punkte

O s t r a v a - Liberec ging bereits frühzeitig in Rückstand, welchen sie im ersten Drittel nicht mehr ausgleichen konnten. Im Mitteldrittel gelang dann der Ausgleich, doch Vítkovice schlug doppelt zurück und erarbeitete sich einen Vorsprung von zwei Toren. Dieser hielt jedoch nicht bis in die zweite Drittelpause, da den Gästen noch der Anschlusstreffer gelang. Im Schlussabschnitt ging die Achterbahnfahrt weiter. Zunächst glichen die Jeschkenstädter aus, was Vítkovice nicht weiter störte, da sie prompt eine Antwort parat hatten. Diese hatten auch noch einmal die Weißen Tiger, und zwar kurz vor Ultimo und kamen zum 4:4 Ausgleich. In der Overtime dominierte Liberec, jedoch ohne Fortune im Abschluss. Erst im Penaltyschießen klappte es mit dem Zusatzpunkt, der aufgrund der abermals starken Moral auch nicht unverdient war.

3. Spieltag Tipsport Extraliga: HC Vítkovice Ridera vs. Bílí Tygři Liberec 4:5 n.P. (1:0, 2:2, 1:2 - 0:0)

HC Vítkovice Ridera: Dolejš (Mi. Svoboda) – Gregorc, Trška, Šidlík, D. Krenželok, Výtisk (C), Kvasnička, Černý – Roberts Bukarts, Š. Stránský (A), Lakatoš – Kurovský, Vopelka, Schleiss – Dej (A), E. Němec, Mallet – Baláž, Werbik, Guman.

Bílí Tygři Liberec: Peters (Schwarz) – Šmíd (A), T. Hanousek, Derner, Graborenko, Kotvan, Knot, Kolmann – L. Hudáček, Bulíř (A), Birner – Lenc, Filippi, Marosz – L. Krenželok (C), P. Jelínek, A. Musil – M. Zachar, J. Vlach, Šír.

Torschützen: 2. Dej (D. Krenželok), 28. Mallet (Dej), 32. Guman (Werbik, Roberts Bukarts), 51. Roberts Bukarts (Trška, Gregorc) – 28. M. Zachar (Šír), 39. Knot (Bulíř, Birner), 50. Bulíř (Birner, Šmíd), 58. T. Hanousek (Birner, J. Vlach), Siegtorschütze im Penaltyschießen Marosz. Schiedsrichter: Obadal, Šír – Bryška, Lederer. Strafen: 2:3. Ausnutzung: 1:0. Unterzahltore: 0:0. Zuschauer: 4.309. Torschüsse: 32:32. Spielstände: 1:0, 1:1, 3:1, 3:3, 4:3, 4:4. Spieler des Spiels: Rastislav Dej (HC Vítkovice Ridera) – Michal Bulíř (Bílí Tygři Liberec).

Spielbericht

Mit dem ersten gelungenen Angriff der Hausherren zappelte der Puck auch prompt im Netz der Weißen Tiger. Auf Zuspiel von Krenželok spitzelte der relativ unbedrängte Rastislav Dej die Scheibe unter den Schonern von Liberec-Goalie Peters über die Linie. Danach entwickelte sich eine ausgeglichene Partie im ersten Drittel, mit optischen Vorteilen für Vítkovice. Peters wurde einige Mal aus der Ferne geprüft, wo er einen sicheren Eindruck hinterließ. Vor der ersten Drittelpause durften beide Teams jeweils in einfacher Überzahl spielen. Hier hatten zunächst die Gastgeber den numerischen Vorteil und verpassten durch den freistehenden Schleiss den zweiten Treffer. Liberec hatte auf der Gegenseite mit Hudáček den Ausgleich auf dem Schläger, doch seine Direktabnahme verfehlte das Ziel. Insgesamt ging die knappe Führung von Vítkovice nach dem Anfangsdrittel in Ordnung, wobei Liberec noch Steigerungspotential in der Offensive aufzeigte.

Das Mitteldrittel begann mit viel Schwung und Toren auf beiden Seiten. Zunächst war der Liberecer Lenc dem Ausgleich sehr nahe, als er alleine auf Ridera-Goalie Dolejš zulaufen durfte. Vítkovice schnupperte nur wenige Augenblicke später selbst mit Baláž am Erfolgserlebnis. Den Treffer zum 1:1 markierten jedoch die Gäste, als Šír auf den freistehenden Marek Zachar passte, der elegant abfälschte und zum Jubeln abdrehte. Die Freude währte jedoch nur 30 Sekunden, den Ridera schlug zurück. Dej passte auf den komplett unbewachten Alexandre Mallet, welcher humorlos per Direktschuss einnetzte. Das unzureichende Abwehrverhalten bei Liberec setzte sich in der 32. Spielminute fort. Wieder spazierte ein Spieler der Hausherren hinter dem Tor entlang und passte locker leicht auf den freistehenden Tomáš Guman, der sich mit einem weiteren Direktschuss bedankte. Liberec musste nun zwei Treffer aufholen, wollten sie noch ein paar Punkte aus Ostrava entführen. Vier Minuten vor der zweiten Pausensirene hatten die Jeschkenstädter zudem Glück mit dem Aluminium. Derner vertändelte vor dem eigenen Tor den Puck. Kurovský erkannte die Situation blitzschnell und schoss das Streitobjekt an die Latte. Der interessante mittlere Spielabschnitt war aber noch nicht zu Ende, denn Liberec kam durch einen Fernschuss von Ronald Knot zum Anschlusstreffer. Sekunden vor der Sirene vergab zudem Hanousek den Ausgleich.

Demnach durfte ein spannendes Schlussdrittel erwartet werden. Die Gäste aus Liberec starteten in die letzten regulären Spielminuten auch durchaus aktiv. Dabei klatschte die Scheibe anfangs an das Ridera-Gehäuse. Die Weißen Tiger glaubten weiter an die eigene Stärke und belohnten sich in der 50. Spielminute. Nach toller energischer Vorarbeit von Birner musste Sturmpartner Michal Bulíř nur noch einschieben. Der 3:3 Ausgleich war also hergestellt und die Partie ging von neuem Los. Vítkovice ließ sich jedoch nicht aus dem Konzept bringen und schlug bei einem Überzahlspiel zurück. Ein abgefälschter Schuss von Roberts Bukarts fand den Weg etwas glücklich in das Liberecer Tor. Nun waren wieder die Gäste gefordert und erhöhten noch einmal das Tempo. Lohn der harten Arbeit war zweieinhalb Minuten vor der Schlusssirene der 4:4 Ausgleichstreffer. Als einige Minuten zuvor der Puck noch vor der Linie tanzte, schlug er nach einem feinen Schuss von Tomáš Hanousek nunmehr ein. Bei diesem Unentschieden blieb es dann auch.

Liberec zeigte nach einem Rückstand von zwei Toren erneut Moral. In der Verlängerung wollten natürlich beide Teams unbedingt den Bonuspunkt einfahren. Die Overtime dominierte aber eindeutig Liberec, hatte eine Vielzahl an guten Chancen, doch das Tor fiel nicht. Die beste Möglichkeit verpasste Hudáček im eins gegen eins, als nur noch wenige Sekunden auf der Uhr waren. Die Entscheidung musste somit im Penaltyschießen fallen.

Hier hatten die Weißen Tiger die besseren Nerven und krallten sich in der 5. Penaltyserie durch Rostislav Marosz den Zusatzpunkt.

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