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Liberec unterliegt effektiven Schweden in der Overtime

Liberec agierte gleichwertig, doch effektive Schweden aus Luleå sicherten sich am Ende einer Partie, in der es auf und ab ging, in der Verlängerung mit 5:4 den Zusatzpunkt.

3. Spieltag Champions Hockey League: Bílí Tygři Liberec vs. Luleå HF 4:5 n.V. (2:2, 2:2, 0:0 - 0:1)

Bílí Tygři Liberec: Peters – Šmíd, Hanousek, Derner, Knot, Havlín, Graborenko, Kolmann – Birner, Bulíř, Hudáček – Marosz, Filippi, Lenc – Krenželok, Jelínek (C), Zachar – Vlach, Musil, Šír.

Luleå HF: Lassinantti – Lundkvist, Engsund, Sondell, Jalvanti, Själin, Styrman – Hällander, Ilomäki, Kovacs – Emanuelsson Petter, Tyrväinen, Farley – Emanuelsson Einar, Berglund, Fabricius – Edström, Mattsson, Thyni Johansson.

Torschützen: 10. Hudáček (Birner, Bulíř), 14. Krenželok (Marosz, Šmíd), 30. Filippi (Hudáček, Birner), 35. Krenželok (Marosz, Hanousek) – 4. Ilomäki (Engsund, Jalvanti), 17. P. Emanuelsson (Tyrväinen, Ilomäki), 24. E. Emanuelsson (Tyrväinen, Berglund), 36. Lundkvist (Berglund), 65. Hällander. Schiedsrichter: Wiegand (Schweiz), Pražák – Ondráček, Zíka (alle Tschechien). Strafen: 6:4 Ausnutzung: 3:1. Unterzahltore: 0:0. Zuschauer: 4.023. Torschüsse: 22:26. Spielstände: 0:1, 2:1, 2:2, 2:3, 4:3, 4:5.

Spielbericht

Liberec begann gegen Luleå eher verhalten und kassierte bereits nach gut drei Minuten das 0:1, als Goalie Peters einen eher ungefährlichen Schuss vor sich abprallen ließ und Arttu Ilomäki zur Stelle war. Wachgerüttelt von diesem frühen Nackenschlag rappelten sich die Hausherren aber auf und drehten binnen weniger Minuten durch Libor Hudáček (10.) und Lukáš Krenželok (14.) aus spitzem Winkel den Spielstand auf 2:1. Ein Blue-Liner von Petter Emanuelsson (17.) führte zum 2:2 nach den ersten zwanzig Minuten.

Auch im zweiten Durchgang legten die Gäste nach kurzer Zeit vor, indem Einar Emanuelsson (24.) per Rückhand kurz nach Ablauf einer Überzahl die Unordnung in der Tiger-Abwehr nutzte und auf 2:3 stellte. Für den erneuten Ausgleich sorgte Tomáš Filippi nach einer knappen halben Stunde. Er traf im Powerplay nach guter Vorarbeit in das verwaiste Tor. Liberec ging zum zweiten Mal in Führung, als wieder Lukáš Krenželok in der 35. Minute bei numerischer Überlegenheit mit einem schönen Abschluss glänzte. Nur 129 Sekunden später glichen die Gäste aus Skandinavien wieder aus. Nils Lundkvist jagte den Puck aus der Distanz in die Maschen, als Tiger-Torsteher Peters scheinbar die Sicht genommen war.

Beide Truppen ließen im letzten Durchgang ihre Chancen liegen. Der Liberecer Goalie war jedoch mehr beschäftigt als sein Gegenüber und die Gäste, die sogar eine 5-gegen-3 Überzahl nicht nutzen konnten, dem Erfolg näher. So musste die Verlängerung über Sieg oder Niederlage entscheiden. In der Overtime hatten beiden Teams ihre Chancen. Schließlich war es aber Luleå, das sich durch Filip Hållanders präzisen Abschluss in einer 2-auf-1 Situation den Zusatzpunkt sicherte.

Insgesamt waren die Gastgeber in dieser Partie gleichwertig. Liberec hatte starke Momente in der Offensive, doch die Gäste aus Schweden zeigten sich bei weniger Chancen deutlich effektiver, wobei Tiger-Goalie Peters keinen guten Tag erwischte.

Trainerstimmen

Patrik Augusta (Bílí Tygři Liberec): „Ich denke wir haben ein gutes, sehr ausgeglichenes Spiel mit vielen Toren gesehen, was gefallen haben muss. Wir haben unsere Chancen einfach nicht so wie unser Gegner genutzt, das war entscheidend. Ich erlaube mir zu sagen, dass unser Kontrahent in der Verlängerung glücklicher war.“

Tomas Berglund (Luleå HF): "Heute fielen einige Tore, weshalb es weniger für die Coaches, aber für die Zuschauer ein schönes Match gewesen sein sollte. Wir trafen auf einen sehr guten Gegner. Ich würde denken die Punkteteilung war gerecht. In der Verlängerung waren wir glücklicher, worüber ich mich freue."

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