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Liberec weist den Meister mit 5:0 in die Schranken und setzt die Erfolgsserie fort

L i b e r e c - Das Duell >>Vizemeister gegen Meister<< verlief im ersten Drittel ausgeglichen. Das setzte sich in den zweiten zwanzig Minuten weitestgehend fort. Liberec war optisch etwas überlegen und traf in der 36. Spielminute auch zur Führung. Im Schlussdrittel erlebte Třinec ganz schwarze zwei Minuten, in denen die Gäste drei Gegentreffer kassierten. Die Hausherren steuerten somit einem sicheren Heimerfolg entgegen und setzten mit einem Unterzahltreffer in der Schlussphase den Deckel auf diese Partie.

25. Spieltag Tipsport Extraliga: Bílí Tygři Liberec vs. HC Oceláři Třinec 5:0 (0:0, 1:0, 4:0)

Bílí Tygři Liberec: Hrachovina (Peters) – Knot, Šmíd (A), Graborenko, Derner, Kolmann, T. Hanousek – Birner (A), L. Hudáček, Ordoš – Lenc, Filippi, Marosz – M. Zachar, P. Jelínek (C), L. Krenželok – Šír, A. Musil, J. Vlach – D. Špaček.

HC Oceláři Třinec: Kváča (ab 44. Malík) – Gernát, Kundrátek, M. Doudera, Krajíček (C), Galvinš, D. Musil, Zahradníček – Hrehorčák, P. Vrána, M. Stránský – Dravecký, Marcinko (A), Hrňa – Chmielewski, M. Kovařčík, O. Kovařčík – Adamský (A), Novotný, Martynek.

Torschützen: 36. Kolmann (T. Hanousek, M. Zachar), 44. Šír (Šmíd), 44. Birner (Ordoš, L. Hudáček), 46. M. Zachar (T. Hanousek), 58. Lenc (Filippi). Schiedsrichter: Hodek, Sýkora – Frodl, Komárek. Strafen: 7:5, außerdem Musil (LIB) für 10 Minuten + Spieldauer. Ausnutzung: 0:0. Unterzahltore: 1:0. Zuschauer: 6.145. Torschüsse: 38:24. Spielstände: 5:0. Spieler des Spiels: Petr Kolmann (Bílí Tygři Liberec) – David Musil (HC Oceláři Třinec).

Spielbericht

Während der ersten Minuten kam in der zuvor so vielversprechenden Partie wenig Sehenswertes auf. Beide Teams tasteten sich ab und verzeichneten einige Unzulänglichkeiten im Passspiel. Die erste Chance im Spiel hatten die Gäste durch Vrána, der jedoch am aufmerksamen Liberec-Goalie Hrachovina scheiterte. Wenig später war die Begegnung für den Tiger-Angreifer Adam Musil vorzeitig beendet, der aufgrund eines Foulspiels gegen den Kopf sowie Nacken seines Gegenspielers in die Kabine geschickt wurde. Třinec durfte vier Minuten in Überzahl agieren, konnte aus der numerischen Überlegenheit aber kein Kapital schlagen. Vielmehr verpasste Lenc die Führung zugunsten der Hausherren, als er den Puck aus Nahdistanz mit der Rückhand an die Lattenunterkante setzte. Liberec hatte auch danach zwei weitere richtig gute Möglichkeiten - und zwar in Person von Ordoš. Der Treffer fiel nicht und so endete das erste Drittel, welches alles in allem durchaus ausgeglichen verlief, torlos - mit besseren Möglichkeiten für die Hausherren.

Im zweiten Drittel waren weiter die heimischen Raubkatzen optisch agiler. Třinec lauerte auf wenige Vorstöße, die, wenn sie einmal gefahren wurden, auch gefährlich waren. Deutlich näher am ersten Treffer waren jedoch die Jeschkenstädter. Hudáček sowie der frei auf das Tor zulaufende Vlach konnten die Scheibe aber nicht an Gäste-Goalie Kváča vorbeibringen. In der 36. Spielminute klappte es dann doch mit der Liberecer Führung. Petr Kolmann fälschte einen Schuss von Hanousek entscheidend ab. Die Liberecer Führung war zu diesem Zeitpunkt durchaus verdient und sollte im Schlussabschnitt weiter ausgebaut werden.

Zunächst erhöhte Jan Šír im Stile eines echten Torjägers auf zwei Tore. Die Anerkennung dauerte jedoch einige Zeit, da die Gäste eine Trainer-Challenge in Anspruch nahmen und die Situation im Videobeweis überprüfen ließen. Der Treffer zählte jedoch zurecht, denn es war keine regelwidrige Aktion vor dem Tor zu erkennen. Nachdruck verlieh dem zweiten Erfolgserlebnis lediglich 30 Sekunden später Michal Birner, der wunderbar auf Vorlage von Ordoš einnetzte. Nun waren die Hausherren in einem Rausch und markierten nach weiteren 75 Sekunden den vierten Streich. Diesmal war Marek Zachar erfolgreich, als er mit schnellen Schritten seinem Gegenspieler davonlief und mit etwas Glück den eingewechselten Goalie Malík überwand. Nach diesen emotionalen zwei Minuten war das Spiel für die Gäste natürlich gelaufen. Diese fingen sich in der Schlussphase sogar noch den fünften Gegentreffer bei eigener Überzahl ein, als Liberec über Filippi sowie Radan Lenc konterte, wobei letztgenannter perfekt einnetzte. Damit blieben alle drei Zähler am Jeschken und Liberec feierten den zehnten Sieg in Folge.

Trainerstimmen

Patrik Augusta (Bílí Tygři Liberec): „Ich bin mit der Leistung natürlich zufrieden. Zwei Drittel lang sahen wir ein sehr ausgeglichenes Spiel, in dem beide Mannschaften in der Abwehr sehr gut spielten. Optisch hatten wir etwas mehr Chancen, die Jungs blockierten die Schüsse und unsere Produktivität entschied im Schlussdrittel. Aber es war ein sehr schwieriges Spiel für uns."

Václav Varaďa (HC Oceláři Třinec): „Heute haben wir den kürzeren gezogen und dank Petr Kváča konnten wir den Zwischenstand länger bei 0:1 halten. In der ersten Phase haben wir kein Powerplay gespielt und dies hat uns ein wenig den Wind aus den Segeln genommen. Dann markierte Liberec einfache Tore und wir verloren die wichtigen Zweikämpfe. Daher bleiben die Punkte zurecht bei der Heimmannschaft. Und für uns wird es ohne Punkte ein langer Weg nach Hause.“

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