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Mit etwas Glück, einem überragenden Goalie Will sowie enormen Einsatz entführen die Weißen Tiger zwei Punkte aus Karlovy Vary

K a r l o v y V a r y - In einem ausgeglichenen ersten Drittel gingen die Gastgeber in Führung. Im zweiten Drittel erhöhte Karlovy Vary auf zwei Tore, doch die Antwort der Weißen Tiger folgte nur Sekunden sowie Minuten später. Der 2:2 Zwischenstand hielt bis zum Ablauf der regulären Spielzeit. Nach einer ereignisreichen aber torlosen Verlängerung hatten letztlich die Liberecer im Penaltyschießen das bessere Ende für sich und entführten zwei Punkte aus der Kurstadt.

33. Spieltag Tipsport Extraliga: HC Energie Karlovy Vary vs. Bílí Tygři Liberec 2:3 n.P. (1:0, 1:2, 0:0 – 0:0)

HC Energie Karlovy Vary: F. (Kuchař) – Plutnar, Šenkeřík, Kovačevič, Kozák, Sičák (A), M. Rohan, Šafář – T. Rachůnek, Gríger, Flek – O. Beránek, R. Vlach, Kohout – J. Černý, Skuhravý (C), Gorčík – T. Mikúš, Balán (A), Lapšanský.

Bílí Tygři Liberec: Will (Schwarz) – Derner, Stříteský, Šmíd (A), T. Hanousek, Ševc, Doherty, Havlín – Birner, Redenbach, L. Hudáček – M. Kvapil, Filippi, Lenc – L. Krenželok, Ordoš, M. Zachar – J. Vlach, Valský, P. Jelínek (C).

Novotný Torschützen: 12. Sičák (R. Vlach, T. Mikúš), 24. Flek (Gríger, T. Rachůnek) – 25. J. Vlach (M. Zachar, Ševc), 34. P. Jelínek (L. Krenželok), Siegtorschütze im Penaltyschießen Kvapil. Schiedsrichter: Svoboda, Hejduk – Lhotský, Malý. Strafen: 6:7, außerdem Filippi (LIB) für 10 Minuten. Ausnutzung: 1:0. Unterzahltore: 0:0. Zuschauer: 3.698. Torschüsse: 21:30. Spielstände: 2:0, 2:3. Spieler des Spiels: Jakub Flek (HC Energie Karlovy Vary) – Petr Jelínek (Bílí Tygři Liberec).

Spielbericht

Es entwickelte sich in den Anfangsminuten der bereits erahnte Spielverlauf: Karlovy Vary versuchte, aus einer gesicherten Defensive mit schnellen Gegenstößen für Gefahr zu sorgen, und die Gäste aus der Jeschkenstadt mussten im ersten Drittel zunächst die Müdigkeit aus der gestrigen Partie aus den Knochen laufen. Energie hatte bei einem Zwei-auf-Eins Konter die erste große Chance, welche aber ein guter Roman Will im Kasten der Liberecer vereitelte. Auf der Gegenseite bekam Liberec-Verteidiger Hanousek von Redenbach den Puck schön auf die Kelle serviert, doch er scheiterte aus Nahdistanz. Mit dem zweiten Überzahlspiel zugunsten der Hausherren gab es erstmals Bewegung auf der Anzeigetafel. Karlovy Vary ging durch den Treffer von Vladimír Sičák in Führung. Die Liberecer Abwehr vergaß den aufgerückten Defensivspieler der Gastgeber gänzlich, welcher sich in deren Rücken vor das Tor schlich und von Vlach perfekt bedient wurde. Eine Antwort der Gäste auf diesen Rückstand blieb bis zur ersten Drittelpause aus.

Das zweite Drittel nahm dann endlich mehr Fahrt auf. Liberec wollte den schnellen Ausgleich, wurde bei diesem Vormarsch jedoch eiskalt ausgekontert. Karlovy Vary spielte schnell in die Spitze, wo letztlich KV-Kanonier Jakub Flek aus spitzem Winkel perfekt einnetzte. Die Weißen Tiger schüttelten sich kurz und kamen nur 27 Sekunden nach Wiederaufnahme des Spiels zum Anschlusstreffer. Hierbei staubte Jaroslav Vlach vor dem Tor lauernd ab. Anschließend gab es Chancen auf beiden Seiten. Zunächst verpasste Flek seinen Doppelpack mit der Rückhand und Lenc scheiterte in einer Szene gleich zweimal an KV-Goalie Novotný. Es war ein unterhaltsames zweites Drittel, was in der 34. Spielminute den 2:2 Ausgleich für Liberec sah. Krenželok bediente Kapitän Petr Jelínek, der den Puck schön über die Schulter des Torhüters hob. Karlovy Vary verpasste es in der Schlussphase des Mitteldrittels, wieder selbst in Führung zu gehen, als die Egertaler in Unterzahl spielend einen Fehler von Liberec-Verteidiger Ševc nicht ausnutzen konnten.

Somit stand ein spannendes Schlussdrittel auf der Tagesordnung. Die entscheidende Frage war nun, ob die Kräfte bei den Gästen aus Liberec noch ausreichen würden, um weiterhin Paroli zu bieten. Dem war so, denn Jelínek hatte bei zwei guten Aktionen den Führungstreffer für Liberec auf dem Schläger. In den letzten zehn Minuten der regulären Spielzeit wurde die Partie immer offener. Beide Mannschaften wollten unbedingt den Sieg und kämpften um jeden Puck. Der entscheidende Moment lag spürbar in der Luft, doch er kam nicht. Liberec verpasste ein Überzahlspiel zu nutzen und eine Minute vor der Schlusssirene rettete Liberec-Goalie Will den Punktgewinn. Karlovy Vary lief noch einmal einen so üblichen schnellen Gegenangriff, wobei Beránek den Steilpass erlaufen konnte und in den Rückraum spielte. Dabei passte Vlach zu seinem Sturmpartner Kohout, der freistehend abschloss, doch mit einer überragenden Parade war Will zur Stelle. Somit blieb es beim 2:2 Unentschieden und es ging in die Verlängerung.

In dieser durften zunächst die Weißen Tiger mit einem Spieler mehr auf dem Eis starten, was nicht von Erfolg gekrönt war. Danach durfte Karlovy Vary zweimal in Überzahl auf die Entscheidung drängen. Abermals rettete Will, vor allem in den letzten Sekunden der Overtime. Demnach ging es in das Penaltyschießen.

Hier hatten die Gäste aus der Jeschkenstadt das bessere Ende für sich. Marek Kvapil sowie Tyler Redenbach waren für die Raubkatzen erfolgreich, wobei Will seinen Kasten sauber hielt. Dadurch wanderten zwei weitere Punkte auf das Konto der Weißen Tiger.

Trainerstimmen

Tomáš Mariška (HC Energie Karlovy Vary): „Heute haben wir einen Punkt gegen den Tabellenführer der Extraliga geholt, was für uns sehr positiv ist. Noch positiver ist die Leistung, welche unsere Spiele boten, für die ich ein großes Lob in die Kabine schicken möchte. Liberec ist das offensivstärkste Team der Extraliga, doch wir haben es geschafft, dem Druck der Gäste mit all unserem Engagement zu entgegnen, wobei wir selbst noch gute Chancen kreierten. Wir hatten gute Phasen im Spiel und aussichtsreiche Tormöglichkeiten, die wir jedoch nicht nutzen konnten. Das Ende der Begegnung wurde durch beide Seiten sehr emotional geführt. Wir konnten weder am Ende der regulären Spielzeit, noch gegen Ende der Verlängerung ein Tor erzielen. Die Offensivstärke des Gegners zeigte sich im Penaltyschießen, in dem er zweimal traf, während wir leer ausgingen. Die Zuschauer haben sich sicher einen größeren Punktgewinn vorgestellt, doch einen Zähler gegen Liberec zu ergattern, ist immer wertvoll für uns."

Filip Pešán (Bílí Tygři Liberec): „Wir erwarteten innerhalb von 24 Stunden zwei extrem geschickte Rivalen und waren uns der Stärke der Heimmannschaft bewusst. Von Beginn an bemühten wir uns um Konzentration, denn zwei Partien innerhalb dieser kurzen Zeit zu absolvieren, ist nicht einfach. Ich freue mich, dass wir während des Spiels zu dieser Konzentration sowie einen Weg gefunden haben, die Heimmannschaft zu schlagen."

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