AKTUELLER BERICHT

Siebter Streich in Folge und Shutout für Roman Will

L i b e r e c - Gegen hartnäckige Gäste aus Zlín war es das erwartet schwere Heimspiel. Im ersten Drittel agierten beide Teams auf Augenhöhe, wobei Zlín in einigen Aktionen durchaus überzeugen konnte. Liberec tat sich schwer, so richtig in die Partie zu finden. Dosenöffner zugunsten der Hausherren war dann kurz nach Wiederbeginn im zweiten Drittel der Führungstreffer in Überzahl durch Petr Jelínek. Diesem ersten Erfolgserlebnis ließen die Jeschkenstädter nur zwei Zeigerumdrehungen später den zweiten Streich folgen. Im Schlussdrittel schlugen die Weißen Tiger dann noch einmal doppelt zu und feierten letztlich einen verdienten Heimsieg.

20. Spieltag Tipsport Extraliga: Bílí Tygři Liberec vs. PSG Zlín 4:0 (0:0, 2:0, 2:0)

Bílí Tygři Liberec: Will – Šimek, Ševc, Mojžíš, Derner, Jánošík, Vitásek, Pyrochta – Lakatoš, Jelínek, Krenželok – Bartovič, Bulíř, Radivojevič (C) – Svačina, Vantuch, Ordoš – Špaček, Hrabík, J. Vlach – Mikyska.

PSG Zlín: Štůrala – Marušák, Kotvan, Blaťák, Bořuta, Matějíček, Žižka, Horák – Ondráček, Holík, Říčka – Honejsek, R. Vlach, Kubiš – Maruna, Podešva, Veselý (C) – Gago, Karafiát.

Torschützen: 22. P. Jelínek, 24. Lakatoš (P. Jelínek), 44. J. Vlach (D. Špaček), 52. Bulíř (Jánošík). Schiedsrichter: Hodek, Horák – Bláha, Špůr. Strafen: 6:6, außerdem Kotvan (ZLN) für 10 Minuten. Ausnutzung: 1:0. Unterzahltore: 0:0. Zuschauer: 5.583. Torschüsse: 24:18. Spielstände: 4:0. Spieler des Spiels: Petr Jelínek (Bílí Tygři Liberec) - Ondřej Veselý (PSG Zlín).

Spielbericht

Die Anfangsphase war sehr von Taktik geprägt. Die Kontrahenten tasteten sich zunächst ab und wollten unnötige Fehler vermeiden. Dennoch waren es die Gastgeber, welche in der 4. Spielminute erstmals gefährlich vor dem Gehäuse der Gäste auftauchten. Nach einem guten Zusammenspiel zwischen Jelínek und Krenželok fehlte dem Duo am Ende das nötige Glück. Diese Möglichkeit war dann auch für eine lange Zeit die einzige nennenswerte Szene in diesem Spiel, denn in den folgenden Minuten sahen die Zuschauer in der Home Credit Arena keine echten Offensivaktionen. Zlín wusste zwar durch gefälliges Kombinationsspiel zu überzeugen, doch die Abwehr der Weißen Tiger stand sicher. Wenn mal ein Schuss durchkam, war Liberec-Goalie Roman Will zur Stelle. Die Nordböhmen machten sich das Leben aufgrund einiger technischer Fehler sowie unsauberer Pässe im Aufbauspiel selbst schwer. Zudem mussten die Raubkatzen gleich zweimal in Unterzahl agieren, was sie durch gutes Forechecking aber leicht verteidigten. Demnach blieb es nach den ersten zwanzig Minuten torlos.

narozeniny arény foto tým

Zu Beginn des Mitteldrittels durften die Gastgeber in Überzahl agieren, was zum Führungstreffer genutzt wurde. Auf Zuspiel von Branko Radivojevič scheiterte Petr Jelínek erst an Zlín-Torsteher Štůrala, war im zweiten Versuch aus Nahdistanz dann aber erfolgreich. Diesem ersten Treffer ließen die Weißen Tiger nur zwei Minuten später den zweiten folgen. Nach einer guten Kombination sowie geblocktem Torschuss hatte Dominik Lakatoš leichtes Spiel, in das leere Tor zu vollenden. Von diesem Doppelschlag erholten sich die Gäste lange nicht. Liberec spielte mit der Führung im Rücken ruhig weiter und kontrollierte die Partie. Erst in der 34. Spielminute wurde Zlín wieder gefährlich, als Roman Vlach Liberec-Goalie Roman Will prüfte. Dieser war mit schneller Schulterparade zur Stelle. Die Weißen Tiger waren insbesondere in der Defensive weiterhin sehr gefestigt, was sich besonders in Unterzahl zeigte. In der Schlussphase des zweiten Drittels kassierten die Gäste eine vierminütige Strafzeit, welche sie mit in den Schlussabschnitt nahmen.

narozeniny arény foto tým

Wie in der Anfangsphase des Mitteldrittels, durften die Hausherren auch zu Beginn der letzten zwanzig Minuten in Überzahl spielen. Die Möglichkeit, sich mit dem dritten Treffer etwas Ruhe zu verschaffen, ließen die Jeschkenstädter zunächst leichtfertig verstreichen. Erst kurz nachdem die Strafzeit für Zlín zu Ende ging, nahm Jaroslav Vlach das Herz in die eigenen Hände. Infolge eines schnellen Konterangriffs beförderte der 24-jährige die Scheibe hinter dem Gehäuse stehend in die Maschen, als er clever den am Boden liegenden Goalie an dessen Schoner schoss, von wo der Puck in das Tor abprallte. Damit war eine gewisse Vorentscheidung gefallen, denn obwohl Zlín gut mitspielte, traute man den Gästen aufgrund der Liberecer Verteidigungsstärke an diesem späten Nachmittag kein Comeback mehr zu. Vielmehr spielte Liberec auf den vierten Treffer, den die Spieler Lakatoš sowie Svačina bei einem zwei auf eins Konter liegen ließen. Hierbei streckte sich Štůrala mit all seiner Körperlänge und parierte in ganz großer Manier. Gegen den schönsten Sololauf in dieser Partie war er kurze Zeit später jedoch machtlos. Michal Bulíř gelang der Treffer des Tages, nachdem er erst einen Gegenspieler per Beinschuss versetzte, anschließend Zlín-Verteidiger Žižka einfach überrannte, um letztlich den Puck unter die Latte zu nageln. Damit war die Partie endgültig entschieden und es ging für Liberec nur noch darum, die Null zu halten. Zusammen mit einem gut aufgelegten Roman Will klappte das auch. Nach Ablauf der regulären Spielzeit durften die Weißen Tiger also ausgelassen den siebten Sieg in Folge feiern, womit man sich nun fest im oberen Tabellendrittel etabliert.

Trainerstimmen

Filip Pešán (Bílí Tygři Liberec): „Wir wussten, dass wir geduldig sein mussten, weil Zlín auf fremdem Eis sehr gut spielt. Das bestätigte sich auch, denn unser Gegner war durchaus gleichwertig. Das änderte sich nach unserem ersten Treffer in Überzahl. Wir waren über die gesamten 60 Minuten geduldig und erarbeiteten uns eine leichte Überlegenheit im Spiel. Dennoch war es insgesamt ein ausgeglichenes Duell und ich bin froh, dass wir taktisch gut agierten."

Rostislav Vlach (PSG Zlín): „Das erste Drittel war von unserer Sicht aus gut, doch dann brach unser Spiel, als wir in Unterzahl den Gegentreffer kassierten. Im Laufe der folgenden 40 Minuten war Liberec besser. Zwar hatten auch wir ein paar Chancen, konnten diese aber nicht nutzen und so verloren wir die Partie. Ohne eigene Treffer kann man nicht gewinnen."

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