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Souveräner Heimerfolg gegen harmlose Piraten

L i b e r e c - Die Weißen Tiger ließen als klarer Favorit keinen Zweifel am Heimdreier aufkommen. Zwar konnten die Gäste aus Chomutov die Führung der Hausherren im ersten Drittel ausgleichen, doch anschließend spielten die Jeschkenstädter ihre Überlegenheit gnadenlos aus. Vor allem im Mitteldrittel dominierte Liberec und feierte am Ende einen souveränen 7:2 Heimsieg.

42. Spieltag Tipsport Extraliga: Bílí Tygři Liberec vs. Piráti Chomutov 7:2 (3:1, 4:0, 0:1)

Bílí Tygři Liberec: Will (Schwarz) – Stříteský, Derner, T. Hanousek, Šmíd (A), Doherty, Kolmann, Maier – Lenc, L. Hudáček, Birner – Valský, Filippi, M. Kvapil – Ordoš, P. Jelínek (C), L. Krenželok – Lakatoš, Redenbach, J. Vlach.

Piráti Chomutov: Peters (ab 22. Pavlát) – Valach, L. Kovář, Knot, Dietz, Buchtela, Jank, Trefný – Gut, V. Růžička (A), Sklenář – Duda, Huml (C), Marjamäki – T. Svoboda, Raška, Koblasa – J. Havel, Chrpa, A. Dlouhý.

Torschützen: 6. Ordoš (P. Jelínek, L. Krenželok), 13. M. Kvapil (Valský), 19. Ordoš, 22. Valský (M. Kvapil, Šmíd), 25. Lenc (Birner, Filippi), 28. Filippi (M. Kvapil, Valský), 34. Filippi (Birner, Šmíd) – 11. L. Kovář, 53. T. Svoboda (Koblasa, V. Růžička). Schiedsrichter: Šír, Hradil – Hlavatý, Lučan. Strafen: 3:8, außerdem Maier (LIB) und Jank (CHOM) für 10 Minuten. Ausnutzung: 2:1. Unterzahltore: 0:0. Zuschauer: 6.478. Torschüsse: 43:17. Spielstände: 1:0, 1:1, 7:1, 7:2. Spieler des Spiels: Tomáš Filippi (Bílí Tygři Liberec) – Dominik Pavlát (Piráti Chomutov).

Spielbericht

Das Spiel begann durchaus aufregend, denn bereits in der ersten Spielminute hatten die Gäste aus Chomutov den Führungstreffer auf dem Schläger. Duda bediente den mitgelaufenen Huml, doch Liberec-Goalie Will war mit einer starken Parade zur Stelle. Auf der Gegenseite hatten auch die Hausherren eine Riesenchance zu verzeichnen. Lenc wurde an der blauen Linie der Piraten komplett vergessen und durfte frei auf Piráti-Goalie Peters zulaufen, doch er scheiterte. Drei Minuten später war es dann aber soweit, denn Jan Ordoš ließ die Heimfans in der gut gefüllten Home Credit Arena zum ersten Mal jubeln. Die Antwort von Chomutov folgte in der 11. Spielminute. Liberec-Verteidiger Hanousek verlor den Puck im gegnerischen Drittel, wodurch die Piraten zum schnellen Gegenkonter kamen. Lukáš Kovář nutzte dies eiskalt aus und verwandelte mithilfe den Innenpfostens zum 1:1 Ausgleich. Liberec schüttelte sich nur kurz, denn Kanonier Marek Kvapil schlug zurück. Mit einer feinen Einzelleistung netzte er von Höhe der blauen Linie mit schönem Flachschuss ein. Wenige Sekunden nach Wiederbeginn hatte Ordoš bei einem Zwei-gegen-Eins bereits den dritten Treffer auf dem Schläger. Diesen erzielte er jedoch erst einige Minuten später. Jan Ordoš nutzte einen kapitalen Fehler von Piráti-Verteidiger Knot und ließ Peters im Eins-gegen-Eins keine Abwehrchance.

Mit dieser Zwei-Tore-Führung nach den ersten zwanzig Minuten im Rücken wollten die Gastgeber im Mitteldrittel natürlich nachlegen. Das gelang sehr schnell, denn nur 68 Sekunden nach Wiederbeginn schraubte Jakub Valský den Zwischenstand weiter in die Höhe. Für Chomutov-Goalie Peters war der Arbeitstag anschließend beendet. Ihn ersetzte Dominik Pavlát, der nur dreieinhalb Minuten nach seiner Einwechslung schon zum ersten Mal hinter sich greifen musste. In Überzahl ließ Radan Lenc die Tiger-Fans zum fünften Mal jubeln. Liberec dominierte die Partie und spielte auf weitere Treffer. Diese waren nur eine Frage der Zeit. In der 28. Spielminute durfte sich Tomáš Filippi auf Zuspiel von Kvapil erstmals in die Torschützenliste eintragen. Zu dieser Zeit hatte Chomutov lediglich fünf Schüsse auf das Tor der Liberecer abgegeben, die Weißen Tiger hingegen schon 24. Tomáš Filippi jubelte in der 34. Spielminute ein zweites Mal, als er in Überzahl einem Schuss von Sturmpartner Birner noch die entscheidende Richtungsänderung gab.

Die Partie war demnach durch und das Schlussdrittel hätte aus Sicht der Weißen Tiger zum Schaulaufen werden können. Dazu kam es letztlich aber nicht, denn die Piraten wollten sich nicht gänzlich aus der Home Credit Arena schießen lassen. Huml sowie Růžička prüften Liberec-Goalie Will mit guten Abschlüssen, der jedoch seinen Mann stand. Die Jeschkenstädter waren nicht mehr konzentriert genug, was sich insbesondere in einem vierminütigen Powerplay zeigte. Die Luft war raus bei den Hausherren, die gut sieben Minuten vor der Schlusssirene noch den zweiten Gegentreffer kassierten. Tomáš Svoboda hatte aufgrund leichtfertiger Raubkatzen leichtes Spiel, zu vollenden. Die Reaktion der Weißen Tiger folgte Sekunden später, und zwar in einem Faustkampf zwischen dem Liberecer Maier und dem Piraten Jank. In den letzten Minuten schaukelte der Tabellenführer aus Nordböhmen das 7:2 über die Zeit und feierte einen zu keiner Zeit gefährdeten Heimerfolg.

Trainerstimmen

Filip Pešán (Bílí Tygři Liberec): „Das Spiel war zu Beginn ausgeglichen, doch wir konnten drei ehrliche Tore erzielen. Im zweiten Drittel haben wir unserem Spiel mehr Schönheit verliehen und weitere Treffer erzielt, vor allem in Überzahl. Im Schlussdrittel war es bei einer 7:1 Führung schwierig, die Motivation zu finden. Dennoch haben wir kein schlechtes Schlussdrittel gespielt. Es tut mir leid, dass wir Roman Will nicht besser geholfen haben, ansonsten war das ein gutes Spiel von meiner Mannschaft.“

Jan Šťastný (Piráti Chomutov): „Heute war es eine schlechte Leistung von uns. Wir waren wegen einiger neu verletzter Spieler mit einer geschwächten Mannschaft nach Liberec angereist. Wir wussten, dass ein sehr schwieriges Spiel auf uns warten würde. Leider haben wir die Partie von Anfang an nicht verstanden. Wenn man in Liberec bereits mit 1:3 in Rückstand liegt und die Heimmannschaft so gut auftritt, wird es schwer, in das Spiel zurückzufinden. Das dritte Drittel war von uns besser, dennoch war es insgesamt eine wirklich schlechte Leistung."

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