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Zweite Niederlage im zweiten Spiel

Eine Leistungssteigerung gegenüber der Partie in Belfast war zwar erkennbar, doch dies reichte gegen die Schweden aus Luleå nicht. Nach einem torlosen ersten Durchgang gingen die Gastgeber in den zweiten zwanzig Minuten mit 2:0 in Führung. Liberec verkürzte im Schlussanschnitt und drängte anschließend auf den Ausgleich. Doch die individuell besseren Schweden antworteten eiskalt mit dem 3:1 und setzten mit einem Empty-Net-Treffer den Schlusspunkt.

2. Spieltag Champions Hockey League: Luleå HF vs. Bílí Tygři Liberec 4:1 (0:0, 2:0, 2:1)

Luleå HF: Lassinantti – Lundkvist, Sellgren, Själin, Engsund, Sondell, Jalvanti, Gunler, Styrman – Ilomäki, Tyrväinen, Brännström – Fabricius, Olausson, Kovacs – Emanuelsson P., Connoly, Hallander – Emanuelsson E., Beglund, Farley.

Bílí Tygři Liberec: Peters – Šmíd (A), Hanousek, Derner, Knot, Havlín, Kolmann, Bukač – Birner (A), Hudáček, Valský – Marosz, Filippi, Lenc – Krenželok, Jelínek (C), Vlach – Ordoš, Musil, Zachar.

Torschützen: 30. Sondell (Kovacs, Olausson), 39. Sellgren (Lundkvist, Ilomäki), 56. Emanuelsson (Tyrväinen, Sellgren), 60. Hallander (Engsund) – 51. Marosz (Filippi, Lenc). Schiedsrichter: Kova (Fin), Björk (Swe) – Yletyinen, Sandström. Strafen: 2:4 Ausnutzung: 1:0. Unterzahltore: 0:0. Zuschauer: 3.275. Torschüsse: 51:36. Spielstände: 2:0, 2:1, 4:1.

Spielbericht

Die Teams begannen die Partie eher verhalten, was auch an den CHL-Auftaktniederlagen beider Mannschaften gelegen haben dürfte. Die Liberecer Defensive agierte wachsamer als in Belfast. Chancen ergaben sich auf beiden Seiten, doch das Netz sollte im ersten Durchgang noch nicht zappeln. Die besseren Gelegenheiten hatten sogar die Tiger, die in Überzahl am Pfosten und in Unterzahl (Sololauf von Ordoš) am Goalie scheiterten.

Im zweiten Drittel hatte Hudáček zwei gute Möglichkeiten auf den Führungstreffer, doch weder sein Versuch aus dem Rückraum des Goalies noch seine Kombination mit Birner waren von Erfolg gekrönt. Dann einer knappen halben Stunde gingen die Gastgeber in Führung. Bei 4 gegen 5 hatten die Nordböhmen noch Glück, mit zwei Spielern weniger auf dem Eis waren sie jedoch machtlos und Daniel Sondell besorgte das 1:0. Kurz vor Drittelende legte Jesper Sellgren nach, als ihm der Puck nach einem Bullygewinn zugespielt wurde und er sich erfolgreich aus der Distanz probierte.

Die Nordböhmen gaben sich noch nicht auf und verkürzten in der 51. Minute durch Rostislav Marosz auf 1:2, als dieser ein schönes Zuspiel aus dem Tor-Hinterraum nutzte. Die Jeschkenstädter drängten nun auf den Ausgleich, welchen Valský verpasste. Die Gäste mussten nun mehr Risiko gehen und wurden dabei eiskalt erwischt. Einen genialen Spielzug, der über nur zwei Pässe über die gesamte Eisfläche führte, schloss Einar Emanuelsson mit dem vorentscheidenden 3:1 ab, indem er vor Torsteher Peters keine Nerven zeigte. Den Schlusspunkt setzte Filip Hallander mit einem Empty-Net-Treffer zum 4:1.

Mit 0 Punkten nach zwei Partien gerät Liberec schon frühzeitig in der CHL-Gruppenphase unter Zugzwang. Am kommenden Donnerstag, den 05.09. empfangen die Tiger um 19:45 Uhr die Giants aus Belfast.

Trainerstimmen

Tomas Berglund (Luleå HF): "Das war heute ein gutes Spiel. Gegen Augsburg haben wir ein wenig lässig agiert, doch heute machten wir vieles besser, insbesondere im Spiel ohne Puck."

Patrik Augusta (Bílí Tygři Liberec): „Das schwedische Team war in 1-gegen-1 Situationen, in welchen es viele Pucks gewann, bedeutend besser. Das Match wurde durch unsere mangelnde Disziplin im zweiten Durchgang entschieden, als wir unserem Gegner ein fast zweiminütiges 5-gegen-3 Powerplay schenkten. Wir haben kein schlechtes Spiel gemacht, doch das Heimteam war besser.“

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