Trainer & Betreuer

Trainer und Betreuer 2018/19

   Cheftrainer     Assistenstrainer    Torwarttrainer


Filip Pešán


Patrik Augusta


Martin Láska
Videotrainer  Konditionstrainer     Entwicklungstrainer 


Aleš Vladyka


Aleš Pařez


Jan Ludvig
   Technischer Leiter    Betreuer     Betreuer 


Tomáš Krupka


Jan Plodek


Aleš Vála
   Physiotherapeut     Physiotherapeut     Arzt 


Tomáš Krámský


Mgr. Daniel Obyt


MUDr. Dušan Morman
   Arzt     Scout Jugend 


MUDr. Roman Mizera


Vladimír Čermák

Profile der Trainer

Filip Pešán

Filip Pešán

Filip Pešán verbrachte die meiste Zeit seiner Spielerkarriere im Trikot von Bílí Tygři Liberec. Zu seinen größten sportlichen Erfolgen zählt die Silbermedaille im Trikot der Tschechischen Nationalmannschaft bei der Winter-Universiade in Innsbruck im Jahr 2005. Die letzten Stationen seiner Laufbahn als Spieler waren in der zweiten Liga bei Jablonec und Benátky nad Jizerou.

Die Trainerkarriere von Filip Pešán begann im Jahr 2005/2006 als Assistent der Extraliga-Junioren. Im Sommer 2006 nahm er an einem Aufbaustudium an der Fakultät für körperliches Training und Sport an der Karls-Universität in Prag teil. Im gleichen Jahr absolvierte er ein Trainerpraktikum in Kanada, wo er Mitglied des Trainer- und Betreuerteams der Mannschaft X-Men STFX war. Mit dieser Mannschaft kämpfte er auch um die Universitätsmeisterschaft in Kanada.

Nach der Rückkehr aus Übersee trainierte er als junger Trainer die Junioren in Liberec. Der Wendepunkt in seiner Trainerkarriere kam im Jahr 2009, als er das A-Team von Bílí Tygři Liberec übernehmen musste, nachdem zuvor Dušan Gregor entlassen wurde. Mit seinen erst 30 Jahren war er damit der jüngste Trainer in der Geschichte der Extraliga. Die Liberecer vermieden unter seiner Leitung die Abstiegsrunde, scheiterten jedoch in der Qualifikationsrunde zu den Play-offs. In den folgenden drei Spieljahren arbeitete er als Assistenztrainer von Jiří Kalous.

In der Extraliga Saison 2012/13 wurde Jiří Kalous durch Marian Jelínek ersetzt, während Filip Pešán weiterhin Assistenztrainer blieb. Die Tiger erlebten unter Jelínek jedoch einen schwachen Start in die Saison und so wurde Pešán im November zum Cheftrainer berufen. Auch unter seiner Führung schaffte Liberec nicht die Trendwende und so wurde Pešán nur drei Monate später durch Pavel Hynek ersetzt.

In der Saison 2013/2014 und 2014/2015 war Filip Pešán Cheftrainer beim Liberecer Farm-Team aus Benátky nad Jizerou, wo er eine junge Mannschaft in die Play-offs führte. Neben seiner Anstellung bei Benátky war er auch Cheftrainer der tschechischen U19 Nationalmannschaft. 

Am Ende der Hauptrunde der Extraliga Saison 2014/2015 wurde Filip Pešán wieder zum Cheftrainer des A-Teams von Bílí Tygři Liberec berufen. Das geschah aufgrund des unerwarteten Rücktritts von Rostislav Čada. Pešán musste damals Rettungsarbeiten übernehmen, verpasste die Pre-Play-offs, konnte sein Team aber vor der Relegationsrunde bewahren. Unmittelbar nach dem Ende der Saison wurde Pešán in seiner Position als Cheftrainer bestätigt und bekam zudem die Aufgabe als Sportdirektor zugeteilt. In dieser Funktion führte er das Team zu einer historischen Saison, die mit dem ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte im Jahre 2016 gekrönt wurde.

Ein Jahr später holte er mit dem Team abermals den Präsidentenpokal und kam bis in das Play-off Finale, wo man Kometa Brno unterlag. Durch seine Leistungen als Trainer erlangte er einen beachtlichen Ruf und erhielt neben Einladungen zu Camps in Übersee auch den Job als Trainer der U20-Nationalmannschaft. 

Filip Pešán ist Absolvent der Karls-Universität, besitzt die IIHF Trainerlizenz „A“ sowie die kanadische NCCP Lizenz.

Patrik Augusta

Patrik Augusta

Patrik Augusta

Als hoffnungsvoller Nachwuchsspieler wurde Patrik Augusta beim NHL Entry Draft 1992 in der siebten Runde an 149. Stelle von den Toronto Maple Leafs gezogen. Nach vier Jahren bei ASD Dukla Jihlava wechselte er nach dem Draft sofort nach Nordamerika und spielte bei Torontos Farmteam, den St. John´s Maple Leafs, in der AHL. Er überzeugte dort und bekam eine Chance, konnte aber bei seinen ersten beiden Spielen in der NHL nicht auf sich aufmerksam machen. Toronto gab ihn an die Washington Capitals ab, die ihn aber auch in den ersten Jahren nur in ihrem Farmteam in der IHL einsetzten. Hier war er immer unter den Topscorern und hatte drei Jahre in Folge mehr als 80 Punkte. Doch auch bei den Capitals durfte er nur zweimal in der NHL aufs Eis und blieb ohne Scorerpunkt.

Patrik begrub seine NHL-Pläne und wechselte zu den SERC Wild Wings. Nach zwei Jahren in Schwenningen heuerte er bei den Krefeld Pinguinen an. Er gehörte mit Christoph Brandner und Brad Purdie zur ersten Sturmreihe der Krefeld Pinguine, welche 2003 Deutscher Meister wurden. Die Reihe wurde auch „magisches Dreieck“ genannt. Auch in Krefeld spielte er zwei Jahre und wechselte dann zur Saison 2003/04 zu den Hannover Scorpions. Eine Vielzahl verschiedener Verletzungen zwangen ihn jedoch nach der Saison 2005/06 seine aktive Karriere zu beenden.

Danach arbeitete er zwei Jahre lang als Scout für die Phoenix Coyotes. Seit 2008 steht er beim HC Dukla Jihlava als Sportmanager unter Vertrag und betreut die Profimannschaft des Vereins seit 2009 parallel als Assistenztrainer. Seit 2012 gehörte er zudem zum Trainerstab der Junioren-Nationalmannschaften Tschechiens und betreute zunächst die U16, später die U17- und U18-Auswahlmannschaften.

In der letzten Saison war er erstmals bei Mladá Boleslav als Cheftrainer bei den Senioren tätig. Im November wurde er jedoch durch Vladimír Kýhos ersetzt. Jetzt kommt Patrik Augusta in die Jeschkenstadt, wo er Karel Mlejnek ersetzt und Filip Pešán assistiert.  

Martin Láska

Martin Láska

Torwarttrainer Láska verbrachte einige Jahre in den Jugendmannschaften von Bílí Tygři Liberec. Im Jahr 2001 war er sogar Mitglied der tschechischen U18 Nationalmannschaft und nahm an der Weltmeisterschaft in Finnland teil, wo er mit seinem Team den 4. Platz belegte. In seiner Spielerkarriere spielte er in der 2. Liga bei Jablonec und Slaný.

Láska absolvierte ein Studium an der Fakultät für körperliches Training und Sport an der Karls-Universität in Prag. Dieses beendete er erfolgreich im Jahr 2009, als er bereits Erfahrungen als Torwart- und Jugendtrainer bei Sparta Prag sammelte. In der Saison 2009/10 war er zudem Torwarttrainer beim North Shore Winter Club in Vancouver. Seit 2010 arbeitet er als Torwart- und Jugendtrainer bei Bílí Tygři Liberec.

In seiner Trainerkarriere kam er immer weiter voran, denn seit der Saison 2013/14 arbeitet er als Torwarttrainer beim A-Team von Bílí Tygři Liberec und übernahm noch im selben Jahr die gleiche Funktion bei der tschechischen U18 Nationalmannschaft. Seit der Saison 2015/16 unterstützt er den U20 Cheftrainer der tschechischen Nationalmannschaft.

Unter seiner Verantwortung in Liberec schafften es mit Vítek Vaněček und Aleš Stezka zwei Goalies bei den Drafts in der NHL. Mit der Nationalmannschaft feierte er ebenfalls einige Erfolge. In der Saison 2013/14 gewann er die Silbermedaille bei den Weltmeisterschaften und Bronze beim Ivan Hlinka Memorial Turnier. Beim letztgenannten Wettbewerb sicherte er sich ein Jahr später die Silbermedaille. 

Aleš Pařez

Aleš Pařez

Aleš Pařez begann mit dem Eishockey in seiner Heimatstadt Nymburk. Bereits mit 14 Jahren ging er nach Übersee, wo er einige Trikots in den amerikanischen Jugend-Wettbewerben trug: Chicago Steel an der Universität von Alaska-Anchorage, Manchester Phoenix, Milton Keynes Lightning. Er war eines der größten Talente im tschechischen Eishockey, aber aufgrund einer schweren Schulterverletzung musste Pařez seine Eishockey-Karriere vorzeitig beenden.

Seit 2012 widmet sich Aleš Pařez der individuellen Ausbildung von Elite-Athleten (auch in der breiteren Öffentlichkeit), die ihre Leistung verbessern, körperliche Schmerzen senken und schwere Verletzungen vorbeugen wollen. Zu seinen Kunden zählen Eishockeyspieler wie Martin Ševc, David Pastrňák oder Jakub Vrána.

Der 37-jährige Trainer schloss eine Ausbildung am Institut HHP ab, dessen Gründer der bekannte amerikanische Physiotherapeut Paul Chek ist. Seit Mai 2015 arbeitet Aleš Pařez im Betreuer-Team von Bílí Tygři Liberec.

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